Hier werden laufend Veranstaltungen, wie Elternabende und Rückblicke bekanntgegeben:

Zeitungspatenschaft Grundschule/AWO-Hort - von Tine Limmer

"Das Papier einer Zeitung muss rascheln, wenn man sie aufschlägt. Sie ist wichtiges Informationsmedium und viel besser zu lesen als auf einem Tablet." Dieser Meinung ist Sebastian Auer, der die Zeitungspatenschaft für die Grundschule und den AWO-Kinderhort schon seit acht Jahren übernimmt. Damals hat die Aktion "Zeitungspate" begonnen und er hat spontan in der Redaktion angerufen, um ein Abonnement für die gute Sache abzuschließen.
Als Postbote bringt Sebastian Auer täglich Briefe, Päckchen, Illustrierte und auch Tageszeitungen zu den Menschen nach Hause. Dafür ist er in seinem Wohnort Baldham mit dem teils schwer bepackten gelben Postfahrrad unterwegs. Schon seit 47 Jahren. Den Beruf des Briefzustellers, des Postboten, hat er bei der Deutschen Post in Trostberg und Traunstein gelernt. Doch schon nach einem Jahr Berufsleben hat der gebürtige Trostberger nach München-Baldham gewechselt. Doch wenn er jetzt etwa 100 Kilometer von Trostberg entfernt wohnt, ist er an den Geschehnissen in und um Trostberg interessiert. "Vor allem das Wetter ist wichtig, wenn ich an den Chiemsee oder in die Berge fahren will." erklärt der 63jährige. Er möchte aber auch wissen, wie es um den FA Trostberg steht, auch wenn er ein erklärter BVB-Fan ist, was gerade in seiner Heimatstadt passiert, wie sich die Stadt verändert und das tägliche Rätsel lösen. Das alles liest er in der Heimatzeitung, die er jedem Tag in seinem Postkasten findet. "Die stellt mir aber ein Kollege zu.", lacht er. Die Zeitung ist für ihn auch ein persönliches Stimmungbarometer. Wenn er guter Laune ist, liest er die Zeitung, wenn es ihm nicht so gut geht, lässt er es sein, erklärt Auer, der vor fünf Jahren an Krebs erkrankt ist und viel Zeit im Krankenhaus verbracht hat. "Meine Frau hat mir immer die Zeitung mitgebracht. Das hat mir geholfen." erklärt er der Klasse 4b der Grundschule Trostberg. Damit die Kinder die Liebe zur Zeitung erfahren und lernen können, ist ihm Anlass genug, jährlich ein Zeitungsabo aus seiner Privatkasse zu spendieren. Auch wenn er kein Promi wie Dr. Peter Ramsauer, Bärbel Kofler oder eine Firma ist, liegt ihm sehr daran, den Kindern die Möglichkeit des Zeitungslesens zu bieten.
"Statt Mal nehmen mit 10, erklär' ich euch, wie das so ist mit der Zeitung." begrüßt Redakteur Robert Seifert, der Sebastian Auer begleitet, die Klasse von Diana Freimanner. Viele Fragen haben sich die Kinder zurechtgelegt. Wo wird sie gedruckt, wie wird sie hergestellt und wie kommt etwas "wirklich Wichtiges" in die Zeitung. Viele Antworten hat Robert Seifert parat. Er erklärt den Viertklässlern, dass die Zeitung, in einer Auflage von rund 18 000 Exemplaren, in nur einer halben Stunde fertig gedruckt ist und dann mit dem LKW vom Druckzentrum in Passau nach Trostberg gebracht wird. Früher, erzählt er den Kindern, sei die Zeitung ein Zettel gewesen, der nur wenige Male in der Woche gedruckt wurde und den man sich abholen musste. Heute gibt es die Zeitung mit vielen Seiten jeden Tag auf den Frühstückstisch. Weiter informiert er, dass die Zeitung auf dem PC zusammengepuzzelt wird und in vier Hefte aufgeteilt ist, "damit sich Mama, Papa und die Großeltern nicht streiten, wer die Zeitung zuerst bekommt." Warum nicht auf weißem Papier gedruckt wird, möchte ein Mädchen wissen und Seifert hat die Antwort auch gleich parat. "Recyclingpapier ist ökologischer als frisches gebleichtes Holz!" erläutert der Redakteur, dem die Arbeit auch nach 23 Jahren noch sehr viel Spaß macht.
Im AWO-Hort trägt das Zeitungslesen schon dicke Früchte. Dort sind die "Zeitungsprofis" täglich am Werk. Renate Eichelseder stellt den Hortkindern täglich neue Aufgaben. Buchstaben zum Lesenlernen ausschneiden, den weltweiten Sport im Auge haben, politische Themen und Ereignisse aus der Umgebung wie die kürzlichen Martinszüge ausschneiden. Alle diese Themen sind auf einer Tafel zu finden. Ganz stolz sind vor allem die Mädchen auf ihre Rubrik "Nachrichtenseite der Mädchen". Hier haben sie Zeitungsartikel von Schönheitsprinzessinnen, den Erfolg der Turnerinnenriege, Tierfotos, Kinofilme und Theaterstücke "gepostet".
Dies beeindruckt nicht nur Redakteur Robert Seifert, sondern auch auch Sebastian Auer. Der 63jährige Postbote sieht sich damit in seinem Engagement "Zeitungspate" zu sein, bestätigt. Auch wenn er im kommenden Jahr in Rente geht, das Trostberger Tagblatt will er weiter lesen und es für die Grundschule und den AWO-Hort bezahlen. Doch ruft er auf: "Nutzt die Zeitung."

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als "Zeitungsprofis" bezeichnen sich die Kinder im AWO-Kinderhort. Dies beeindruckt Redakteur Robert Seifert und Pate Sebastian Auer.

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Seit diesem Schuljahr ist der integrative Kinderhort der AWO-Schulkinderbetreuung eine von 100 ausgewählten Kitas in Bayern, die am Modellversuch "Medienkompetenz in der Frühpädagogik stärken" teilnehmen dürfen. Begleitet wird das Projekt durch Danilo Dietsch, Medienpädagoge vom Q3 Quartier für Medien.Bildung.Abenteuer in Traunstein.

*Während der gesamten Laufzeit von zwei Jahren wird das gesamte Team von Danilo Dietsch mit einbezogen und begleitet, um den sinnvollen Einbezug digitaler Medien in den verantwortungsvoll und nachhaltig zu gestalten und folgende Ziele auf Einrichtungsebene zu erreichen:
1) Alle pädagogischen Fachkräfte in ihrer medienpädagogischen Kompetenz zu stärken, beratend zu begleiten und dabei zu unterstützen, digitale Medien im Bildungsprozess für das Lernen der Kinder sowie für pädagogische Tätigkeiten wie Kooperation, Beobachtung und Dokumentation sinnvoll, reflektiert und effektiv einzusetzen.
2) Die Kinder in ihrer Kompetenzentwicklung zu stärken, digitale Medien selbstbestimmt, kritisch, kreativ, sicher, verantwortungsvoll und reflektiert zu nutzen und in ihrem Lernen über und mit digitalen Medien zu unterstützen, in dem die kreative Mediennutzung und die Stärkung der Kinder in ihrer Produzentenrolle im Vordergrund stehen und dabei auch die Chancen und Risiken der Mediennutzung mit den Kindern reflektiert werden.
3) Die Eltern als wichtigster Bildungspartner von Anfang an einzubeziehen, um sie insbesondere für die Bedeutung früher digitaler Bildung als gemeinsame Aufgabe zu sensibilisieren und durch Begleitangebote in ihrer medienerzieherischen Kompetenz zu stärken (z.B. Elternabende, Eltern-Kind-Nachmittage, Elternmaterialien, Vermittlung externer Angebote wie ELTERNTALK, medienpädagogisches Referenten-Netzwerk Bayern).
Einbezogen sind auch die Träger der Modelleinrichtungen, um sie in ihrer Gesamtverantwortung für die Umsetzung der frühen digitalen Bildung und für den digitalen Transformationsprozess in ihren Einrichtungen zu stärken. *

"Wir, also das gesamte Team, aber auch die Kinder und Eltern, freuen uns sehr, dass wir für dieses Modellprojekt mit ausgewählt wurden", berichtet Gabi Muthmann, die Einrichtungsleitung. Geplant wird auch, zukünftig die Familienbildungsangebote im Modellprojekt für alle Eltern des Sozialraumes anzubieten.
Nähere Informationen zum Modellversuch bekommen Sie unter http://www.kita-digital-bayern.de

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Der neue Elternbeirat 2018/2019 stellt sich vor!

Am jährlichen Elternabend des Hortes wurde ein neuer Elternbeirat gewählt!
In diesem Jahr stellen sich für das Amt des Elternbeirates zur Verfügung:
Frau Fraunhofer, Frau Grahl, Frau Kreiser und Frau Absmaier (von links nach rechts)
Sollten Sie Fragen an den Elternbeirat haben, können Sie sich jederzeit an das Personal des Hortes wenden. Wir geben gerne die Kontaktdaten des Beirates weiter! Vielen Dank schon im Voraus für Ihr Engagement! Wir, das Hort-Team freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

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"Schaurige Ferienbetreuung im Schulhort Trostberg"

Die Herbstferien sind eröffnet! - sowie unser Schulkinderhort in Trostberg. Trotz schmuddeligem Herbstwetter steht in unserer Einrichtung Spiel und Spaß weit oben auf der Programmliste. Da am 31. Oktober das große Thema der Kinder "Halloween" war, beschlossen wir gemeinsam mit den Ferienkindern eine schaurig schöne Halloweenparty zu veranstalten. Die Kinder kamen schon am Montag mit den gruseligsten Verkleidungen in die Einrichtung: Hexen, Spinnen, Monster und Vampire waren heißbegehrt. Damit sich auch wirklich alle so gruselig wie nur möglich fühlen konnten, war am Vormittag das Programm "Halloweenschminken" angesagt. Nun waren die Kinder gut vorbereitet und es war soweit: Die Party kann beginnen! Am Nachmittag versammelten wir uns in unserem Bewegungsraum, wo wir gemeinsam coole Partyspiele machten. Mit gruseliger Musik im Hintergrund ging die "Reise ins Monsterland" los. "Spinnen-Wettrennen", "Hexen-Tanz" und "Mumien wickeln" waren nur ein paar der Highlights diesem Nachmittag!
Da die Ferienbetreuung dieses Jahr an zwei Tagen stattfand, beschlossen wir am Dienstag die Feier fortzusetzen. Auch hier kamen die Kinder wieder verkleidet und geschminkt in die Einrichtung. Um den Tag gruselig zu versüßen, bereiteten wir mit den Schülern und Schülerinnen einen "Monstertrank" zu. Dieser bestand aus Obst, Fledermaus Gummibärchen und grünem Apfelsaft. Die Kinder schnitten, mischten und probierten! Und trotz dem schrecklichen Namen stellte sich heraus: es schmeckte! Um es nicht nur beim Getränk zu belassen, wurden am Nachmittag zur Brotzeit "Frankenstein Toasts" vorbereitet und verzehrt. Und da Halloween kein Halloween wäre, wenn es keine Kürbisse geben würde, durfte sich jedes Kind seinen eigenen Grußelkürbis schnitzen den er mit nach Hause nehmen durfte. Am späten Nachmittag schlossen wir die Halloweentage nochmal im Bewegungsraum mit schauriger Musik, Tanz, Spiel und Spaß ab und entließen die Kinder anschließend in die wohlverdienten Feiertage.
Das End Fazit: es war eine coole Party!
Daniella Ködösi

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"Ausgelassene Stimmung beim Sommerfest im AWO-Rundbau"

Trostberg. Dunkle Wolken am Himmel: Das bedeutete nichts Gutes für das traditionelle Sommerfest der AWO-Schulkinderbetreuung. Doch das Team rund um Gabi Muthmann ließ sich nicht beirren und baute die Spielstationen zum Thema „Piraten“ im Freien auf. Für die Kinder hieß es, den Piratenschatz in luftigerHöhe zu finden, als Froschkönig barfuß auf Schatzsuche zu gehen, sich süße Schätze zu erwerfen, Edelsteine durchs Wasser zu ziehen und auf der Piratenhüpfburg zu toben. An der Sansibar, der Bar für alkoholfreie Cocktails, waren die Hortkinder selbst aktiv und boten ihre fruchtigen Kreationen an.
Doch just, als die Heartcore-Combo der Musikschule Trostberg unter der Leitung von Hans Bruckner zu singen begann, brach das Gewitter mit starkem Regen los, so dass sich Eltern und Kinder in den Räumen des AWO-Rundbaus in Sicherheit brachten. Die Damen packten schnell mit an, um Tische und Stühle ins Trockene zu bringen. Das Wetter tat der Stimmung keinen Abbruch: Es wurde fleißig gegrillt, um die hungrigen Besucher mit Leckereien zu versorgen. Für die Salate und die Kuchen sorgte der Elternbeirat der Schulkinderbetreuung. Höhepunkt war auf jeden Fall die gekonnte Aufführung der Hip-Hop-Gruppe unter Leitung von Sira Komianos. Die Forderung nach einer Zugabe erfüllten die Mädchen gerne.
Artikel und Bild aus dem TT.

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Schwimmkurs für unsere Kinder

Dank großzügiger Spenden und einem geringen Elternbeitrag haben 13 Kinder der AWO-Schulkinderbetreuung in den letzten Wochen das Schwimmen gelernt. Auch wenn einige Kinder, darunter zwei syrische Flüchtlingskinder, zuerst große Ängste hatte, könnten am Ende alle Kinder dank der engagierten Schwimmlehrerinnen Helma Schillinger und Bärbel Hungerhuber ihr „Seepferdchen“ bestehen. Ein herzliches Dank an die Spender und die beiden Schwimmlehrerinnen.

Für 'n Appel und 'n Ei!

DasErgebnis der "Appel und Ei"-Aktion: Jugendliche präsentieren stolz ihre Ausbeute.

Selbstsicherheits-Training bei der AWO
Trostberg. „Heute musst du unbedingt in den Laden an der Ecke gehen! Da gibt es spottbillige Caps, für ’n Appel und ’n Ei!“ Diese Redewendung kommt aus dem niederdeutschen Dialekt. Aber seit wann kann man mit Äpfeln und Eiern bezahlen? Dieses Experiment machte sich die „Bleib-Cool“- Gruppe im Rahmen des Präventionsangebotes der AWO-Schulkinderbetreuung zur Aufgabe.
Unter der Leitung von Christian Wettengel und Andrea Genger wurde in der Einheit „Selbstsicherheit“ eingeübt, mit fremden Menschen in Kontakt zu treten und ihnen freundlich ein Anliegen zu vermitteln. Die Jugendlichen wurden in zwei Gruppen eingeteilt und mussten innerhalb einer festgelegten Zeitspanne den Apfel und das Ei in höherwertige Gegenstände tauschen. Die eingetauschte Ware wurde dann wieder getauscht. So lange, bis die Spielzeit abgelaufen war. Mit viel Spaß und Ehrgeizwaren die Burschen bei der Sache. Die Trostberger Geschäftsleute und Bürger zeigten sich sehr offen und unterstützten die Gruppen bei ihrer Aufgabe.
Freudestrahlend kamen die Teilnehmer nach eineinhalb Stunden zurück zum Treffpunkt. Sie hatten sich Gegenstände, Gutscheine und Lebensmittel im Wert von über 50 Euro ertauscht. Bei so einer Ausbeute kann die Übung nur gut für die Selbstsicherheit gewesen sein.